In diesem Bereich findet ihr Informationen zu den Darstellern des Films.

 

Tisa Farrow

(Julie)

BiOGRAPHIE:

Theresa Magdalena Farrow wurde am 22. Juli 1951 als eines von sieben Kindern des Regisseurs John Farrow und seiner Frau, die Schauspielerin Maureen O’Sullivan, in Los Angeles, Kalifornien geboren. Kurz nachdem ihre Schwester Mia zum Hollywood-Stern etablierte, faßte sie ebenfalls, wenn auch nur für relativ kurze Zeit, Fuß im Filmgeschäft. Ihre erste Präsenz feierte die Schwägerin von Frank Sinatra 1970 in „Homer“, weitere Rollen folgten u.a. in Woody Allens „Manhattan“ von 1979. In einschlägigen Kreisen des Exploitation-Kinos wurde sie mit Rollen in Lucio Fulcis „Zombi 2“, „L’ultimo cacciatore“ und eben „Antropophagus“ bekannt. Nach dieser kurzen und erfolglosen Karriere kehrte sie dem Filmgeschäft den Rücken zu und verschwand in der Unbedeutsamkeit des alltäglichen Lebens. Es heißt, daß sie nun als Krankenschwester in Vermont arbeitet. Sie soll sich aber auch, den Angaben von Aristide Massaccesi zufolge, ihren Lebensunterhalt zeitweise als Taxifahrerin in New York verdient haben.

Filmographie

 

Saverio Vallone

(Andy)

BIOGRAPHIE:

Ausführliche biografische Informationen über Saverio Vallone können wir leider noch nicht bieten. Nur so viel, daß er das zweite Kind des Schauspielerehepaares Raf Vallone (verstorben am 31. Oktober 2002) und Elena Varzi ist. Unsere formellen Informationsquellen beschränken sich leider nur auf seine Filmographie, in der „Antropophagus“ als sein erster Film und als einziger Genrebeitrag vertreten ist. Neben einer Zahl von kleinen Film- und TV-Produktionen hebt sich letztlich nur „La cage aux folles 3 – ’Elles’ se marient“ von 1985 aufgrund seines Bekanntheitsgrades heraus. Vallone ist noch ab und an im italienischen TV zu sehen. Hauptsächlich spielt er jedoch Theater. Saverio Vallone lebt in Rom.

Filmographie

 

Mark Bodin

(Daniel)

BIOGRAPHIE:

Über seinen persönlichen Werdegang konnten wir leider noch keine Informationen herausfinden. Lediglich über seine überschaubaren Auftritte in Filmen und TV-Miniserien gibt es eine Übersicht. Für Genrefans blieb nur seine Rolle in Ciro Ippolitos „Alien“-Plagiat „Alien 2 sulla terra“ von 1980 übrig. Sein letzter größerer Film war „La cage aux folles II“ und seinen letzten Auftritt hatte er 1985 in der siebenteiligen TV-Produktion „La nouvelle malle des Indes“, die auch in Deutschland als „Wettlauf nach Bombay“ lief.

Filmographie

 

Bob Larson

(Arnold)

BIOGRAPHIE:

So wie es aussieht, blieb die Rolle des Arnold in "Antropophagus", der einzige Auftritt Bob Larsons in einer Filmproduktion. Es ist aber davon auszugehen, daß es sich hier ebenfalls um einen italienischen Schauspieler handelt. Der Name Bob Larson ist mit ziemlicher Sicherheit ein Pseudonym. Auch in diesem Falle, hat man von ihm, wie bei so vielen Darstellern in Joe D'Amato Produktionen ging, nie mehr was gehört oder gesehen. Deßhalb können wir auch hier leider mit keinen weiteren Informationen dienen.

Filmographie

 

Zora Kerova

Richtiger Name: Zora Keslerová

(Carol)

BIOGRAPHIE:

Zora Keslerová, wie die gute Dame mit bürgerlichem Namen heißt, erblickte am 11. August 1950 in Prag das Licht der Welt. Über ihren Werdegang konnten wir bislang nicht viel herausfinden. Ihre erste Filmrolle hatte sie in dem 1978 entstandenen Film „La febbre americana“, in dem auch kein geringerer als George Eastman mitspielt, der zudem auch das Drehbuch verfaßte. Doch dies war nicht die einzige Begegnung mit dem italienischen Hünen, denn bereits die nächsten Filme, neben „Antropophagus“ natürlich, standen alle unter der Feder von George Eastman. Darunter befinden sich der Sleaze-Knaller „Le evase – Storie di sesso e di violenze“ (1978), Ferdinando Baldis „La ragazza del vagone letto“ (1980) und Enzo G. Castellaris postapokalyptisches Trash-Spektakel „I nuovo barbari“ (1983). Neben „Antropophagus“ war sie noch in zwei weiteren berühmt-berüchtigten Filmen zu sehen: Umberto Lenzis „Cannibal Ferox“ und Lucio Fulcis „Lo squartatore di New York“, in denen sie die mitunter qualvollsten und frauenfeindlichsten Sterbeszenen des italienischen Genrekinos erleiden mußte. In den späten 1980ern spielte sie noch in zweien von Lucio Fulcis billigen Spätwerken mit, die da wären „Quando Alice ruppe lo specchio“ und „Il fantasma di Sodoma“. Neben ein paar heimischen Produktion und nach drei Filmen in den 90er Jahren ist es still um Zora geworden. Dennoch ist sie mittlerweile ein gern gesehener Genre-Gast auf internationalen Filmfestspielen.

Filmographie

 

Serena Grandi

Richtiger Name: Serena Faggioli

creditet als: Vanessa Steiger

(Mary)

BIOGRAPHIE:

Serena Faggioli, so ihr gebürtiger Name, kam am 23. März 1958 in Bologna, Italien, zur Welt und zählt zu Italiens Busenwunder, ganz im Sinne der damaligen Sexsymbole Sophia Loren und Gina Lollobrigida. Da sich ihre Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie daraus besteht, ihre Rundungen zur Schau zu stellen. Dies verschaffte ihr auch einige Rollen in Erotikfilmen von Tinto Brass („Miranda“ und zuletzt „Monella“ aus dem Jahre 1998). Hinzu kommen Komödien von Sergio Corbucci und Auftritte in TV-Filmen und -Miniserien. Zum großen Teil erreichten ihre Filme aber nie den internationalen Markt, womit eine Darlegung ihres Werdegangs nur lückenhaft nachzustellen ist. Für den Genrefan sind neben „Antropophagus“ noch Lamberto Bavas „Le foto di Gioia“ und Luigi Cozzis B-Spektakel „Le Avventure dell’incredibile Ercole“ (1985) mit dem ehemaligen Hulk-Darsteller Lou Ferrigno in der muskulösen Titelrolle. Vor ein paar Jahren geriet sie offenbar in indiskrete Kreise, die sich mit Kokainhandel und Prostitution einen florierenden Markt aufbauten. Doch eine Razzia im November 2003 beendete vorläufig das Treiben und verhaftete sie zusammen mit neunzehn anderen Verdächtigen, die von Schauspielern bis Mitglieder des Industrieministeriums reichten. Der Untersuchung ging der Tod eines Rauschgiftsüchtigen im Juli 2002 voraus. (Mehr dazu hier: http://www.rundschau.co.at/artikel/00/01/20/art12057.html) Welche Entwicklung dieses Ereignis für Serena Grandi genommen hat, entzieht sich unserer Kenntnis.

Filmographie

 

Margaret Mazzantini

creditet als: Margaret Donelly

(Henriette)

BIOGRAPHIE:

Die gebürtige Irin wurde am 27. Oktober 1961 in Dublin geboren als Tochter des Schriftstellers Carlo Mazzantini und einer irischen Malerin. Anfang der 80er Jahre absolvierte sie ihre Ausbildung der Schauspielkunst und begann sowohl im Theater, als auch in Film und Fernsehen zu spielen. Über ihre Performance in „Antropophagus“, besonders ihr erster Auftritt aus dem Weinfaß, beeindruckte George Eastman sehr und sagte ihr damals, daß sie eine große Karriere vor sich hätte – der Mann kann hellsehen. In jener Zeit lernte sie auch den italienischen Schauspieler Sergio Castiletto kennen, den sie 1987 heiratete und mit dem sie mittlerweile drei Kinder hat. Zudem ist sie eine recht bekannte Schriftstellerin; ihr letzter Roman „Zorro – Un eremita sul marciapiede“ erschien 2004. Ihr bekanntester Roman ist „Non ti muovere“ (Geh nicht fort) aus dem Jahre 2002, der zwei Jahre später mit Penelope Cruz verfilmt worden ist. Mazzantini hat in diesen Film eine kleine Nebenrolle und schrieb neben der Romanvorlage auch am Drehbuch mit. Wer mehr über Margaret Mazzantini wissen will, sollte ihre eigene Homepage besuchen (Italienischkenntnisse vorausgesetzt).

Filmographie

Homepage

 

George Eastman

Richtiger Name: Luigi Montefiori

(Nikos Karamanlis, Antropophagus)

BIOGRAPHIE:

George Eastman wurde am 16. August 1942 in Genua, Ligurien, Italien unter dem bürgerlichen Namen Luigi Montefiori geboren. In seiner Jugend war er Gerüchten zu folge als Catcher aktiv und studierte zunächst Kunst in seiner Heimatstadt. 1966 zog er nach Rom und begann Schauspielunterricht zu nehmen. Erste Rollen bekam er in einer Vielzahl von Italo-Western, für die er sich sein "nome de plume" George Eastman zulegte. Mit einer Körpergröße von 2,06 Metern und dem Vollbart, sein markantes Markenzeichen, war er der ideale Filmbösewicht, den er auch in vielen Rollen in Thriller, Fantasy- und Endzeitstreifen verkörperte. Bekannt wurde er durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Aristide Massaccesi (alias Joe D’Amato), für den er nicht nur als Darsteller, sondern auch einige Male als Drehbuchautor fungierte. Weniger bekannte Auftritte hatte er u.a. in Fellinis „Satyricon“ oder Kirk Douglas’ „Scalawag“ und stand auch zusammen mit Charlton Heston in dem epischen Abenteuerfilm „Call of the Wild“ vor der Kamera. Sein Regiedebüt lieferte er 1989 mit dem Horrorstreifen „DNA: Formula letane“ ab und war danach hauptsächlich nur noch fürs italienische Fernsehen als Drehbuchautor und Darsteller tätig. Seine bisher letzte Rolle hatte er in der italienischen Komödie „La rivincita di Natale“ (2004) und verfaßte kürzlich das Skript für die TV-Produktion „Il cuore nel pozzo“ (2005). Verschiedenen, aber unbestätigten Angaben zufolge, soll er mit seiner Kollegin, der ebenso bekannten Schauspielerin Laura Gemser (Moira Chen) verheiratet sein. Luigi Montefiori lebt ebenfalls in Rom.

Filmographie


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Simone Baker

(Rita, deutsche Touristin)

BIOGRAPHIE:

Wie bei einigen anderen Schauspielkollegen in „Antropophagus“ gibt es über diese Dame beinahe rein gar nichts herauszufinden. Lediglich daß sie eine Rolle als Tänzerin in Stuart Burges TV-Adaption von William Shakespeares Bühnenstück „Much Ado About Nothing“ (Viel Lärm um nichts) von 1984 hatte.

Filmographie

 

Mark Logan

(Klaus, deutscher Tourist)

Über diesen Darsteller liegen uns leider (noch) keine weiteren Informationen vor.

Filmographie

 

Darsteller unbekannt

(Jakob, der Seemann)

Über diesen Darsteller liegen uns leider keine weiteren Informationen vor.  

Rubina Rey

(Irina Karamanlis)

Über diese Darstellerin liegen uns leider (noch) keine weiteren Informationen vor.

Filmographie

 

Darstellerin unbekannt

(Maria Karamanlis)

Über diese Darstellerin liegen uns leider keine weiteren Informationen vor.  

Darsteller unbekannt

(Sohn von Nikos Karamanlis)

Über diesen Darsteller liegen uns leider keine weiteren Informationen vor.