Nun, manche mögen uns für penibel oder „spinnert“ halten, wie man in Süddeutschland sagt, aber uns sind einige Szenen bei der Ansicht des venezuelanischen und deutschen Trailers aufgefallen, die so nie ihren Weg in den fertigen Film fanden. Desweiteren einige Szenen, welche in verschieden Prints des Filmes unterschiedlich sind. Und natürlich auch die allseits beliebten "Goofs" (Filmfehler), sowie weitere Kuriositäten. Viel Spaß !!

 

Bild 1

BILD 1:

Zu Beginn des Films, als die Touristin (Simone Baker) zu dem Boot schwimmt und sie plötzlich unter Wasser gezogen wird, taucht sie, wie im Trailer zu sehen, plötzlich mit dem Kopf wieder auf und guckt doof in die Kamera.


Bild 2

 

Bild 2:

Im ersten Bild (links) sieht man, wie der „Man-Eater“ aus dem Wasser und in einem leicht nach rechts geneigten Blickwinkel auf den ahnungslosen Touristen zu geht. In der nächsten Einstellung (rechts) mit dem Blick auf die schäumenden Wellen ist der Blickwinkel nach links gerichtet. In der darauffolgenden Einstellung (Richtung Tourist) ist die Richtung wieder korrekt wie im ersten Bild.


Bild 3

BILD 3:

Während des Vorspanns sieht man, wie dieser ehrenwerte Herr Richtung Kamera aufblickt und etwas sagt und daraufhin die Zeitung umblättert. In diesem Moment wird er wohl die Anweisung dazu bekommen haben.


Bild 4

BILD 4:

Linkes Bild: Der Mensch ganz links im Bild (Kreis) ist Aristide Massaccesi alias Joe D'Amato. Hier nickt er seinen Darstellern zu und sagt etwas. Vermutlich gibt er die Anweisung, daß alle aussteigen sollen. Auf dem rechten Bild sehen wir den Meister beim Verlassen der Seilbahn nochmal in Großaufnahme.


Bild 5

BILD 5:

Ein kleiner "Statistenfehler": Das kleine Mädchen im Vordergrund läuft aus Versehen durchs Bild, dreht sich um und geht wieder zurück.


Bild 6

Bild 6:

Einer der Wachen ganz rechts schaut ganz flüchtig in die Kamera während er sich im Kreis dreht.


Bild 7

Bild 7:

In dieser Szene soll Serena Grandi mit der linken Hand eine Karte aufdecken. Kurz vor dem Szenenwechsel nimmt sie aber die rechte Hand. In der nächsten Einstellung benützt sie korrekterweise die linke Hand.


Bild 8

Bild 8:

Als Mark Bodin und Zora Kerova in das verlassene Haus gehen, schaut Mark in die Küche, die im ersten Bild noch leer ist. In einer folgenden Szene läuft Mark an der Küche vorbei und die Kamera verweilt einen Moment auf das Rauminnere, wo nun überraschenderweise eine halbverweste Leiche auf dem Stuhl sitzt.


Bild 9

Bild 9:

Die Leiche fällt vom Stuhl und liegt auf der rechten Seite im Durchgang. Dabei nimmt sie eine Position ein, die es gar nicht ermöglicht, daß sie sich automatisch auf den Rücken dreht. Aber genau das ist in der darauffolgenden Szene der Fall, wie man im zweiten Bild sieht.


Bild 10

BILD 10:

Von dieser kurzen Sequenz gibt es zwei Einstellungen. In der bekannteren liegt der Kopf seitlich im Eimer, nachdem Mary (Serena Grandi) ihren Fuß in den Eimer steckt und dabei auf den Kopf tritt. Die andere Einstellung zeigt den Kopf frontal gen Kameraobjektiv und ist zudem etwas herangezoomt. Diese Einstellung stammt nicht aus dem Trailer, sondern aus dem Film. Offensichtlich gibt es zwei verschiedene Master. Die erste Einstellung (links) sieht man in der deutschen Kino-, Video- und Super-8-Fassung, in der französischen Version und in der japanischen VHS-Fassung. Auf DVD ist diese Einstellung in den Versionen von Laser Paradise, Astro Records & Filmworks, SPO Entertainment, Relax and Publishing Entertainment und der aktuellen Kaufhaus-Version von VZM zu sehen. Die andere Einstellung (rechts) sieht man in der US-Version (Liberty/USA und Hollywood/UK) und der neuen italienischen Auflage von Beat Records. Bleibt abzuwarten, welche in zukünftigen Versionen/Auflagen zu sehen sein werden.

 

Bild 11

BILD 11:

Die Szene links aus dem Trailer unterscheidet sich nicht sonderlich von der im Film . Als Julie (Tisa Farrow) in der Nacht im Haus der verschollenen Freunde ein Klavier spielen hört, schleicht sie mit einer Kerze durchs Haus, um nach der Ursache zu suchen. Plötzlich taucht Daniel (Mark Bodin) auf, der ebenfalls das Geräusch gehört hat. Wie hier zu sehen ist, versucht er seinen Kopf hinter Tisa Farrow zu verstecken, was aber nicht ganz klappt. Im fertigen Film sieht man dann allerdings nur noch, wie es ursprünglich vorgesehen war: Daniels Arm mit dem Hackebeil in der Hand (rechts).


Bild 12

Bild 12:

Das Foto ist sehr kurios, denn die zwei abgebildeten Personen, die offensichtlich die Ehefrau und den Sohn von George Eastman darstellen, sind nicht dieselben Personen wie im Film. (Sehr schön auch zu sehen im Vergleich mit den Darstellern aus dem folgenden Bild 13)


Bild 13

BILD 13:

Wie man hier (Kreis) gut sehen kann, hat der im Film tote Sohnemann in dieser Einstellung die Augen offen, während sie in den Szenen davor immer friedlich geschlossen waren.


Bild 14

BILD 14:

Knapp daneben ist doch nicht vorbei – Im ersten Bild sieht man deutlich, wie George Eastman das Messer (Kreis) zu weit nach hinten stößt. Im zweiten Bild sitzt das Messer unterm Schlüsselbein.


Bild 15

BILD 15:

Auch dies wäre sehr schwer herauszufinden, es sei denn man kann den Film mitbeten: Als Julie (Tisa Farrow) den geheimen Raum entdeckt, zerschlägt sie mit einer Vase, oder was es immer sein mag, den Spiegel zur Tür. Diese Szene wurde, wie hier aus dem Trailer zu sehen ist, erst aus einem anderen Blickwinkel (links von der Tür) gefilmt, um etwaige Spiegelung des Kameramannes zu verhindern. (Man beachte auch die schönen Klebestreifen am Türrahmen, wahrscheinlich um den Spiegel zu halten)

Später wurde diese Szene allerdings neu, und zwar Frontal zur Tür gedreht. Offenbar um den Effekt der Spiegelung von Tisa Farrows Gesicht in einem Splitter, der an der Tür hängen bleibt, zu erzielen.


Bild 16

BILD 16:

Man erkennt im Kreis einen „Strich“ der auf eine künstliche, zusammengesetzte Unterschenkelattrappe hinweist.


Bild 17

Bild 17:

Hier kann man im Hintergrund die Grundstücksabgrenzung der Villa erkennen, dahinter liegt die Straße.

 

Ohne Bild:

Als der MAN - EATER Julie in den Brunnen zieht und diese an dem Seil welches in Brunnen führt hängen bleibt, sieht man George Eastman wie er komplett durchgenässt die Leiter hochklettert um sich Julie (Tisa Farrow) zu schnappen. Im Gegenschnitt, als er aus dem Brunnen klettert, ist er auf wundersame weise wieder komplett trocken.


Bild 18

BILD 18:

Knapp daneben ist doch nicht vorbei – die Zweite! Der Hieb mit der Spitzhacke geht deutlich daneben, obwohl die Spitze in der nachfolgenden Sequenz frontal in der Bauchdecke steckt.


Bild 19

BILD 19:

In dieser Einstellung zeichnet sich der Schatten des Kameramannes (Massaccesi?) auf dem Hemd von Saverio Vallone ab.

 


Neben diesen gezeigten und beschriebenen Outtakes und Alternativszenen gibt es noch zwei weitere, die in dem erwähnten Trailer zu sehen sind. Leider behalten wir es uns vor, Bildmaterial zur Schau zu stellen, da es sich um Effektsequenzen und damit um explizites Bildmaterial handelt, das wir seit jeher zu umgehen versuchen !!

 

1.) Als der deutsche Tourist (Mark Logan) das Hackebeil in den Kopf bekommt, ist dieser nach links geneigt. In der Endfassung des Filmes liegt sein Kopf gerade auf dem Stein. Hiebei handelt es sich um eine alternative Szene.

 

2.) Als nächstes folgt eine wahrscheinliche Probeaufnahme bzw. einen komplett vergeigten Spezialeffekt. Es ist die Szene, in der Henriette (Margaret Mazzantini) von Nikos (George Eastman) durch das Dach gezogen wird. Hier kann man schön erkennen, wie das Blut aus der Hand von Eastman läuft (offenbar ein kunstblutgetränkter Schwamm, den er zusammendrückt) und die Latexmaske der Akteurin an den Dachziegeln hängenbleibt.

 


Neu:

Der Italienische Kinotrailer aus dem Jahre 1980

Es gibt noch einiges mehr auf youtube.com zu sehen, was das Thema betrifft. Allerdings werden viele Videos schnell wieder entfernt.

Deßhalb bitten wir euch selbst bei youtube zu suchen. Versucht es mal mit den Taglines:

Antropophagus, Anthropophagus, Anthropophagous, Joe D' Amato, Luigi Montefiori, George Eastman, Aristide Massaccesi etc.

Ihr werdet mit Sicherheit einiges finden.

Viel Spaß !